Keplerareal Regensburg - Der Kampf um den Stadteingang

Grafik aus dem Projekt RE:DE von M. Apolaya und V. Wakulicz

Masterprojekt I+II+III
12+3 ECTS, WS 18/19

Thema
Die Regensburger Altstadt ist umschlossen von ihrem historischen Grüngürtel, an dessem südlichen Ende der Bahnhof liegt und somit einen prominenten Stadteingang darstellt. An diesem neuralgischen Punkt im Stadtgefüge treffen Menschenströme, Verkehrsinfrastrukturen, grüne Infrastrukturen, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Interessen aufeinander. Moderne Architekturen der 1960er Jahre sind in diesem Kontext situiert. Am sogenannten Keplerbau entzünden sich nun die Gemüter. Er sollte durch ein Kongresszentrum ersetzt werden. Nach einem ablehnenden Bürgerentscheid ist es nun jedoch unklar, wie es weitergeht. Soll statt des Zentrums eine Grünanlage entstehen? Soll das Kongresszentrum in einer anderen Form oder an einer anderen Position in der Stadt entstehen? Wie wäre es, den Keplerbau gar nicht abzureißen sondern nachzunutzen? Wäre das nicht eine prima Fläche für den Busbahnhof? ...

Aufgabe
Das Masterprojekt sucht nach einer Neuordnung des Areals. Hierbei sollen kontroverse Positionen diskutiert werden und neue konzeptionelle Lösungsansätze entwickelt werden. Nach einer intensiven Analyse zur Planungshistorie des Kultur- und Kongresszentrums sollen die Standpunkte unterschiedlicher Stakeholder herausgearbeitet und der eigene Entwurf in diesem Kontext verortet werden.

Integrierende Disziplin
Dipl. Geogr. Ursula Caser

Betreuung
Prof. Regine Keller, M. Sc. Johann-Christian Hannemann, Dipl.-Ing. Florian Rüger

Teilnehmer
Altmann Alexandra, Apolaya Melissa, Grotz Paulina, Hajdu Evelin, He Sheng, Krimmer Theresia Monika, Mrljic Nives, Su Yaohui, Wakulicz Victoria, Wan Yueying

Entwurfsplakate