Würzburg Bahnhof

Projekt LA 1, 10 ECTS
Wintersemester 2012|13

Forschungsfeld
Infrastruktururbanismus
Public Space

 

Betreuung
Prof. Regine Keller
Dipl.-Ing. Felix Metzler (Projektleitung)
Dipl.-Ing. Felix Lüdicke
Dipl.-Ing. Doris Grabner

Begleitung Modellbau, Dipl.-Ing. Albert Gründel LAI


Thema
Vor über 13 Jahren beschloss der Stadtrat der Stadt Würzburg die Neutrassierung der Straßenbahnlinien vor dem Würzburger Hauptbahnhof. Eine geplante neue, langgestreckte und durch eine Überdachung mit dem Bahnhofsgebäude verbundene Haltestelle sollte baldmöglichst gebaut werden.
Die seither bestehenden provisorischen Haltestellen Hauptbahnhof Mitte, Ost und West wurde eingerichtet. Die Verhandlungen mit anderen Verkehrsträgern, insbesondere mit der Bahn, erforderten während des
laufenden Verfahrens vielfache Änderungen.
Für das Verfahren wurde entscheidend, dass seit Herbst 2000 schon vorher diskutierte Pläne zur Schaffung neuer Einkaufsflächen vom 15.000 Quadratmeter am Bahn zur Finanzierung des Bahnhofsumbaus konkret wurden, das Projekt „City-Nord“.
Das Projekt „City-Nord“ stockte jedoch in den Verhandlungen mit der Bahn und wurde seit dem Jahre 2003 durch das Projekt „Bahnhofs-Arcaden“ auf dem Postareal abgelöst. Diese Planung brachte als neuen Eckpfeiler der Verkehrsbeziehungen die bekannte Verlegung des Zentralomnibusbahnhofs. Es liegt nun ein abgestimmtes Konzept zwischen Bahn, Stadt Würzburg und dem Investor für das Einkaufszentrum auf dem Postareal vor. Das laufende Planfeststellungsverfahren wurde jedoch seit 2003 von der Regierung nicht fortgeführt bis eine Grundsatzentscheidung über die Planung vorliegt.
Diese Vorgeschichte verdeutlicht, dass der Straßenbahn-Umbau mit der Entwicklung des Gesamtgeländes um den Bahnhof untrennbar verbunden ist.
Ebenso ist jedoch auch spätestens seit der Planung „City-Nord 2000“ klar, dass es einen Bahnhofsumbau durch die Bahn ohne Schaffung erheblicher Verkehrsflächen nicht geben wird.

Aufgabe
Die Umgebung des Würzburger Hauptbahnhofs soll im Rahmen des Projekts zu einer leistungsfähigen und modernen Mobilitäts- und Verkehrsdienstleistungs-Drehscheibe umgeplant werden.
In der neuen Gesamtordnung des Areals liegt die Chance, für die Fahrgäste der Würzburger Straßenbahn
das Umsteigen zwischen den einzelnen Verkehrsträgern Bus, Eisenbahn und Straßenbahn attraktiver und fahrgastfreundlicher zu gestalten.
Alle Verkehrsträger sollen hierdurch auf optimale Weise für den Fahrgast miteinander vernetzt werden. Klare und barrierefreie Wegeführungen sollen für ein Höchstmass an Sicherheit und eine schnelle Orientierung sorgen, ohne dabei die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum aus den Augen zu verlieren. 

 

Stand: 18.03.2013

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