Mainstream auf dem Katzenbuckel

Projekt III und einsemestriges Masterprojekt, 14 ECTS
(Wintersemester 2005|06)
Integrierte Prüfungsarbeiten (optional): Technik der Landschaftsarchitektur

Betreuung
Prof. Regine Keller, Doris Grabner (Projektleitung), Thomas Hauck, Volker Kleinekort

Anlass
Die LHM ordnete im Jahr 2000 vorbereitende Untersuchungen im Rahmen des Programms “Die soziale Stadt” für Teile folgender Stadtgebiete an: 14 Berg am Laim, 16 Ramersdorf – Perlach, 17 Obergiesing (schließt Katzenbuckel mit ein), 18 Untergiesing – Harlaching. Diese Untersuchung analysiert und bewertet die Standorte umfassend bezüglich sozialer und stadträumlicher Gefüge und liegt als Broschüre/PDF vor. Die Freiraumqualität des Katzenbuckels wird als „mittel“ und mit “geringerem Handlungsbedarf“ eingestuft.

Verflechtungen
Im Westen befindet sich das agfa-Gelände, für das eine „Neuordnung“ ev. im Zuge eines Wettbewerbsverfahrens in Aussicht gestellt ist. Unter anderem wird eine bessere Vernetzung der anliegenden Quartiere und die Anlage von Grünflächen angestrebt. Die derzeitige Nutzung ist gewerblich, an der Untersbergstraße befindet sich eine Asylbewerberunterkunft. Im Süden grenzen Grünflächen einer Schule, im Osten und Norden Wohnbebauung an.

Aufgabenstellung
Von außen nicht einsehbar, von innen nicht überschaubar; hoher Nutzungsdruck, Vandalismus, Asphaltstockbahn neben Streetball und Sandkasten. Wer nutzt die Fläche und wer würde sie gerne nutzen?
In diesem Projekt soll das Nutzerprofil für diese Fläche programmiert werden und sich in einem detaillierten Entwurf niederschlagen. Vorweg wurde gemeinsam eine umfassende städtebauliche, gestaltanalytische und soziologische Recherchearbeit als Planungsgrundlage erstellt.

Downloads


Auswahl aus den Entwürfen

Kulturlandschaft fragmentiert

Benedikt Bücking, Nicole Meier
Fragmente verschiedener Kultivierungsformen aus der Geschichte des Planungsgebiet, wie Schwarzbau, Obstwiese und Kiesgrube, werden miteinander verschmolzen und eröffnen verschieden intensive Räume für den Nutzer.

switch park

Carsten Ebermann, Marcus Rindt, Alexander Stark
Über die bestehende Parkstruktur wird ein neuer Layer gelegt. Dieser beinhaltet ein Wegeund Platzsystem, das der schnellen Bewegung gewidmet ist. Das alte System wird zum Teil vereinfacht, aber bildet gleichwertig und respektiert gemeinsam mit der neuen Schicht einen „modernen Volkspark“.

Treffpunkt Park

Ivonne Fischer, Florian Rüger, Yuan Xia
Die Fläche wird in vier deutlich räumlich getrennte Teilbereiche mit verschiedenem Nutzungsangebot geteilt. Jeder der Teilbereiche verzahnt sich mit der neuen gemeinsamen Mitte, einer offenen Platzfläche. So bilden sich die bereiche Ruhe - Kinderspiel - Sport - Aneignung als „getrenntes - ganzes“ heraus.